Betriebsrentenstärkungsgesetz kommt 2018

Endlich ist Schluss mit dem Taschenspielertrick

Das Recht auf Entgeltumwandlung (betriebliche Altersvorsorge) besteht für alle Arbeitnehmer seit 2002. Sie sparen dabei während der Ansparphase nicht nur Steuern, sondern auch Sozialabgaben in Höhe von ca. 20 Prozent. Auch der Arbeitgeber muss auf den Umwandlungsbetrag keine Sozialabgaben zahlen. Und so wurde von Seiten der Versicherungsbranche fröhlich Werbung gemacht nach dem Motto: "He Chef, hier kannst Du auch noch Kohle sparen!"

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Angestellten auf diese Renten nachher nicht nur Steuern, sondern auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bezahlen müssen, eine Ungeheuerlichkeit. Vor allem der öffentliche Dienst hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.

Damit ist endlich Schluss!

Ab 2019 müssen alle Arbeitgeber mindestens 15 Prozent des Umwandlungsbetrages als Zuschuss gewähren. Für Altverträge greift diese Regel leider erst ab 2022.

Deutliche Verbesserungen treten ab 2018 für Geringverdiener in Kraft. Hier gibt es sowohl neue Anreize für Arbeitgeber zur besseren Förderung, als auch die Zusage, bis zu 200 Euro Zusatzrente nicht auf die Grundsicherung anzurechnen.

Über weitere Details und Änderungen informieren wir Sie in Kürze.

Susanne Kazemieh

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